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Ende April des Jahres 1979 fand im Psychologischen Institut (PI) der Freien Universität Berlin eine Veranstaltung zum Thema "Wilhelm-Reich-Therapie in der Praxis" statt, zu der mit einem Schlag 400 bis 500 Leute auf die Beine kamen. Das Interesse an Reich, dessen frühe Arbeiten eine wesentliche theoretische Grundlage der antiautoritären Bewegung Ende der 60er Jahre bildeten und die danach weitgehend aus der linken Diskussion heraus fielen, ist offenbar wieder im Anwachsen.
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Ampeln sind (fast) überall. Aber warum eigentlich? Nun, um Ordnung zu schaffen, könnte eine Antwort lauten. Ordnung ist etwas Wunderbares und sehr Bequemes.
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Gespräch und Sprache sind bei den Jaqi - ein Volk in den Anden - etwas, das
als Anerkennung von angemessenem menschlichen Verhalten gegeben wird;
Sprachverweigerung ist eine Sanktion für die, die sich wie Tiere verhalten.
Und so sprechen Frauen und Männer viel, obwohl Europäer sie für schweigsam
halten. Diese Schweigsamkeit sagt etwas darüber aus, wie sich die Europäer
verhielten und verhalten!
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Krieg ist nicht die einzige Form, in welcher sich der aggressive
Patriarchatskult in Szene setzt. Es gibt auch einen Krieg ohne Waffen, den man
gemeinhin den friedlichen oder freien Wettbewerb nennt. Dass dieser aber weder
frei noch friedlich ist, sondern einem tief verwurzelten Zwang des patriarchalen
Selbstverständnisses entspringt, dafür liefert die griechische Tradition höchst
eindrückliche Beispiele.
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Die großen Stiftungen und Institutionen der "offiziellen
Wissenschaft" vergeben routinemäßig Preise und Auszeichnungen, doch nur
an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Arbeiten die
allgemein akzeptierten Theorien stützen oder die die ökonomische und
politische Macht bestehender Institutionen noch vergrößern.
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