Die Töchter der Großen Göttin

Kalender der Mane

 

 

 

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Sommersonnenwende

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FLAME.GIF (21280 Byte) Einen fröhlichen
Mittsommer euch allen!

Jetzt hat die Erde den Zenit ihrer Reise um die Sonne erreicht. Von heute an werden die Tage wieder kürzer.

Die astronomische Sommersonnenwende fällt auf den 21./22. Juni und markiert den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres auf der nördlichen Halbkugel. Die Nacht der Sommersonnenwende wird mit der Sonnwendfeier begangen, die meistens mit dem Abbrennen eines Feuers verbunden ist.

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Dieser Brauch wurde, wie alle wichtigen Feste der vorpatriarchalen Zeit, auch in die christliche Tradition aufgenommen. Natürlich abgewandelt, um die ursprüngliche Herkunft zu verschleiern: Aus der alten Feuer-Magie wurden die Johannisfeuer, die in den Alpenländern am Tag Johannes’ des Täufers (24. Juni) entzündet werden. Es sind meist auf Bergen oder hoch gelegenen Plätzen angezündete große Holzfeuer, sowie die in manchen Teilen Deutschlands üblichen Bräuche wie das Scheibenschlagen oder das Anzünden von Feuerrädern.

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Im Ablauf der Feierlichkeiten sind noch deutliche Anklänge an vorchristliche Riten anlässlich der Sonnenwende zu verzeichnen. So sind beispielsweise das Sonnwendfeuer, das Überspringen des Feuers, das Rollen brennender Räder von Hügeln oder das Anzünden vieler Feuer auf den Feldern alte Fruchtbarkeits- und Reinigungsriten.

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In England wird ein großes Sonnwendfest in Stonehenge von Angehörigen eines Ordens gefeiert, der noch die Tradition der Druiden pflegt!

Druiden

Kennst du aus Asterix? Fast...

"Die europäischen PristerInnen der Heiligen Eiche waren unter vielen Namen bekannt.

Die griechische Mythologie bezeichnete die Dryaden als Eichennymphen. Jede von ihnen war Orakelpriesterin, die einen eigenen Baum besaß, in dem ihre Seele lebte. Die christlichen Kirchenmänner haben sich auch hier wieder ein Stückchen vom Kuchen abgeschnitten und einverleibt: die biblische Debora, die unter einem Baum lebte, der ihren Namen trug.
[Buch der Richter 4,5]

Die Druiden praktizierten in ihren Hainen, die über ganz Nordeuropa verstreut lagen, Riten, ähnlich den "Orgien von Samothrake" [Wo?]

Dryaden und Druidentum waren zwei Phasen derselben Religion. Offensichtlich gab es ein früheres, matriarchalisches Stadium, das nur Priesterinnen zuließ, und ein späteres, in dem es auch Priester gab.

Gallische und keltische PriesterInnen der Eichenhaine bildeten die Gruppe der Zauber-Barden. Diese bewahrten die heiligen Traditionen, indem sie mündliche Überlieferungen auswendig lernten und weitergaben. Hier liegt die Quelle mittelalterlicher Sagen, Epen und Balladen.

Die Christen griffen die Druiden nicht nur an, weil sie HeidInnen waren, sondern vor allem, weil es auch heilige Frauen in höheren Rängen gab!

Die "Kollegien" der Druidinnen gingen fast unbemerkt in Nonnenköster über.
Es gab drei Gruppen:

  • eine nach außen hin abgeschlossene Schwesternschaft, die in Konventen lebten und die heiligen Feuer hüteten, die niemals erlöschen durften. [christl.: das Ewige Licht auf dem Kirchen-Altar]

  • eine weniger abgeschirmte Gruppe setzte sich aus verheirateten Frauen zusammen, die in der Nähe der Tempel wohnten und gelegentlich nach Hause gingen, um ihre Ehemänner zu besuchen.

  • eine dritte Gruppe bestand aus Tempeldienerinnen, die bei ihren Familien lebten.

Die christlichen Männer verwandelten nur die hohen heiligen Schwesternschaften in Nonnenorden. Die Frauen aller anderen Gruppen galten fortan als Hexen.

Wenn das keine Logik ist!

Aber trotz blutiger Unterdrückung und Gewalt durch die Kirchenmänner, hielt sich die druidische Religion in vielen Gebieten erstaunlich lange, so in Hessen oder im heutigen Israel, in manchen Gegenden bis heute.

Indizien: Viele britische und amerikanische Städte besitzen eine altehrwürdige "Gründungseiche". Und: Eicheln und Eichenblätter dienen immer noch zum Binden von Kränzen von Herbstfeiern und als Schmuck im Jagdwesen.

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Stonehenge

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Kalendertheorie

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Stonehenge wurde wohl dazu benutzt, die Sommer- und Wintersonnenwende, das Frühlings- und Herbstäquinoktium (Tagundnachtgleiche) sowie Sonnen- und Mondfinsternis vorauszusagen. Außerdem diente es auch zur Vorhersage der verschiedenen Stellungen von Sonne und Mond zur Erde, und damit zur Vorhersage der Jahreszeiten, war also eine Art Kalender.

Sicherlich war Stonehenge in  matriarchaler Zeit ein Versammlungsort  für Rituale, die mit Sonne und Mond zu tun hatten, und die Menschen mit den AhnInnen in Kontakt brachten. Die Anordnung der Steine in verschiedenen Kreisformen spiegelt den Kreislauf des Lebens, den von Geburt und Tod sowie den der Jahreszeiten wider.

Symbolik

Mythen und Märchen

Schlange

Vagina Dentata

Zick-Zack-Symbol

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