Die Töchter der Großen Göttin

Paare

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Beziehungen

Die Doppelrolle der Frau

Familie?

Paare

Stillen - Erotik vom Feinsten

 

'Paar am Tisch', Max Kraus, 1920, Ölbild

"... Ich war mit meinem Mann so glücklich, ehrlich. Wir hatten nie Streit, über dreißig Jahre lang trennten wir uns keinen Tag und keine Nacht. Wissen Sie, mein Mann wäre auch gar nicht fähig gewesen, ohne mich zu überleben. Der konnte sich ja nicht mal ein Ei in die Pfanne hauen. Aber stellen Sie sich vor: Obwohl ich jede Nacht meinen Mann vermisse, er ist vor zwei Jahren plötzlich gestorben, habe ich etwas Seltsames bemerkt. Die Migräne, die ich dreißig Jahre lang in schwerster Form erleiden musste, ist wie weggeblasen, seit mein Mann tot ist.
Was sagen Sie dazu?"

Ich sag' Ihnen eins:
Lesen Sie auf keinen Fall die Biografien von Zelda Fitzgerald ("Schenk mir den Walzer") und Alexandra David-Néel, oder die von Frida Kahlo und Georgia O'Keeffe, auch nicht die von Dorothy Parker und Jane Bowles und zwar aus diesem einen Grund:

Sie könnten darauf kommen, dass es all den Frauen meistens erst schlecht ging, nachdem sie den "Mann fürs Leben" gefunden hatten.

Text: Luisa Francia

Einen Mann oder eine Frau "fürs Leben" gibt es in matriarchalen Gesellschaften nicht, weil die Menschen selbstbestimmt sind. D.h. sie leben ihre aktuelle und persönliche Wahrheit im Hier und Jetzt.

Dazu gehört, sich neuen Gegebenheiten anzupassen. Wir werden durch viele innere und äußere Impulse beeinflusst - wenn eine Liebe sich ändert, dann wäre es eine Strafe als Paar zusammenbleiben zu müssen.

Oft ist es nötig Platz für Neues zu schaffen, auch für neue Beziehungen. Dadurch entstehen Fortschritt und Entwicklung.  

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