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Ein M, oder mehrere aneinander gereiht, sind ab
dem Ende des 6. Jh. und während des 5. Jh. v.u.Z. das zentrale
Ornament auf Vasen oder Figuren. Sehr viele wurden in Ungarn, in der
Schweiz, in Griechenland und im Nahen Osten ausgegraben. Das
Zick-Zack-Motiv ist das früheste Symbol, das jemals registriert
wurde: NeanderthalerInnen verwendeten das Zeichen 40.000 v.u.Z. oder
früher!
Zick-Zack-Reihen, V's, M's sind verwandt und
symbolisieren alle das Gleiche: den zentralen Aspekt des Lebens, den
Geschlechtsakt, die Wiedergeburt, symbolisiert durch das
Wasser
sinnbildlich die lebensspendende Feuchtigkeit
des weiblichen Körpers: der Brüste, der Augen, des Mundes
und der Vulva.
Die Symbole erscheinen auch auf neolithischen
(jungsteinzeitlichen) Keramiken in Ägypten. Die Wasser-Bedeutung des
M-Zeichens hat offenbar in dem ägyptischen Hieroglyphen "M" und im
altgriechischen Buchstaben "M" überlebt. M, mu, heißt
Wasser.

M-Zeichen erscheinen auch auf Statuetten, besonders unter den
Brüsten, der Quelle von Milch und Ernähren.
Obiges Figürchen - 6,5 cm hoch - hat M's auch auf dem Rücken und sie
trägt eine V-förmige Halskette. Unter den M's sind zusätzlich noch
Schmetterlinge eingraviert, die Symbole für Wiedergeburt. Sie ist
ein Beispiel aus Italien, in der Nähe von Foggia, und von ca. 5300
v.u.Z.
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