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Wie Sie zu Ihren richtigen Farben kommen:

Farbanalyse

Um zu einem richtigen Ergebnis zu kommen, muss die Analystin vor allen Dingen farbsicher sein, das kann ich gar nicht oft genug betonen.

Aus meiner Erfahrung mit KlientInnen, die falsch eingeordnet wurden ergibt sich, dass schätzungsweise 90% aller, die sich FarbberaterIn oder ähnlich nennen, nicht farbsicher sind. Eine beliebte Methode solcher Dilettanten, zu einem Ergebnis zu kommen, ist, die Klienten zu fragen, ob ihnen diese oder jene Farbe besser gefällt.

Und die bekommen sie dann empfohlen!

Das schafft scheinbar zufriedene KundInnen, denn sie erhalten ja, was ihnen gefällt und was sie möchten. Es ist natürlich ein kurzfristiger Erfolg. Denn wenn Sie als Kundin nicht zufällig richtig "raten" oder die Farbanalystin "nichts sieht", dann werden Sie falsch eingeordnet.

Fatal daran ist, dass Sie nun ausschließlich falsche Kleidung tragen, die Ihr Aussehen verschlechtert!
Das ist noch schlimmer, als wenn Sie mal richtige und mal falsche Farben tragen.

Viele meiner KlientInnen wurden, bevor sie zu mir kamen, falsch eingeschätzt. Diese Leute haben es daran gemerkt, dass sie sich mit den empfohlenen Farben einfach nicht wohl fühlten und die Vermutung hatten, dass etwas nicht stimmt.

Aus diesem Grund ist der Irrglaube weit verbreitet, dass die Farbmethode nicht funktioniert.

Wie viele mögen wohl mit den falschen Farben herumlaufen?
Heißt das nun, dass Sie die Finger von einer Farbbestimmung lassen oder sich selbst analysieren soll?

Farbsicherheit ist nur in einem begrenzten Maß erlernbar.

Nein, bestimmt nicht. Es gibt beispielsweise gute und weniger gute HeilpraktikerInnen. Kurieren Sie sich deshalb selbst, um einer Fehlentscheidung zu entgehen? Natürlich nicht! Manchmal hilft ausprobieren.

Wieviele FriseurInnen oder ZahnärztInnen haben Sie schon getestet?

"Farben sehen" und beurteilen ist nur bis zu einem gewissen Grad erlernbar. Eine gute Ausbildung, Routine, Übung und ständige Weiterbildung ist hilfreich.
Aber Begabung, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, unvoreingenommen an Dinge heranzugehen und natürlich Farbsicherheit und Formengefühl sind absolute Voraussetzungen.Folgende Punkte können Ihnen helfen eine gute Farbanalystin zu finden:

  • Rufen Sie mehrere an, vergleichen Sie und achten Sie darauf, wie kompetent Sie Auskunft bekommen.
  • Fragen Sie die Analystin, warum sie glaubt farbsicher zu sein.
  • Fragen Sie nach der Anzahl der Beratungen, welche die Beraterin im Schnitt vornimmt.
    Sind es viele, hat sie auch viel Erfahrung.
    Aber rechnen Sie nach: Bei 2-stündigen Einzelsitzungen sind nicht mehr als 4 pro Tag möglich, ohne dass Leistungsfähigkeit und Konzentration abnehmen.

Eine exakte Analyse dauert ca. 1,5 Stunden pro Person - unabhängig, ob in Gruppen- oder Einzelsitzungen gearbeitet wird. Damit ist gewährleistet, dass die Klienten dem Testablauf folgen können. Lassen Sie sich bei Gruppenanalysen die Dauer und die Teilnehmerzahl nennen und rechnen Sie aus, wie viel Zeit für jedeN zur Verfügung steht.

  • Lassen Sie sich vielleicht die Telefonnummer einer zufriedenen Kundin geben.
  • Stellen Sie gezielte Fragen über die Aus- und Weiterbildung.
  • Erkundigen Sie sich, ob die Beraterin in diesem Beruf hauptberuflich arbeitet und wo sie die Beratung durchführt.
  • Informieren Sie sich über das Farbetui, welches Sie mitbekommen, um Ihre Farben beim Einkaufen zu treffen. Die Muster sollten aus Stoff sein.
    Papier oder Plastik kann man nicht mit Textilien vergleichen, sie reflektieren das Licht anders.

Unabhängig vom persönlichen Farbtyp sollte jedes Stoffmuster-Etui verschiedene Nuancen der Farben


Blau, Gelb und Rot (Primärfarben),


der Mischfarben
(Komplementärfarben)
Violett, Grün, Orange, Türkis


und etwa zehn Neutralfarben

enthalten. Diese Töne müssen in unterschiedlichen Lichttemperaturen, d.h. von hell bis dunkel, vorkommen. Fragen Sie also, nach welchen Kriterien die Farben ausgewählt sind.

  • Erkundigen Sie sich, in wie viele Farbtypen eingeteilt wird. Je mehr, desto besser, weil eine spezifischere Abstimmung möglich ist. Die Unterteilung in nur vier Farbtypen ist nachweislich zu grob.
  • Die Firma Color Me Beautiful teilt in 12 Farbtypen ein und nimmt darüber hinaus noch ergänzende Eintragungen im Etui vor.
  • Optimal ist, für jede Person eine ganz individuelle Farbpalette zusammenzustellen, die zudem auch auf den Persönlichkeitstyp ausgerichtet ist.
So, nun waren Sie mittlerweile bei einer Farbberatung. Dann sollten Sie von "Ihren" Farben begeistert sein!

Begeistert? Warum?

Weil Sie

  1. erstens erleben, wie toll Sie damit aussehen!
  2. Zweitens: wie hervorragend und kreativ Sie Ihre Kleidung kombinieren können und
  3. drittens wie sich Ihre Gesamterscheinung positiv von der breiten Masse abhebt.

Mit der Zeit stellen sich auch Selbstsicherheit und größeres Selbstbewusstsein ein - das wissen Sie als "Frischanalysierte" vielleicht noch nicht. Aber freuen Sie sich darauf!

Fest steht, dass Sie sehr schnell lernen mit Ihren richtigen Farben umzugehen und sie zu lieben - harmonieren diese Farben doch mit Ihrer Seele und tun Ihnen gut!

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Wenn Sie sich mit Ihren Farben nicht wohl fühlen, stimmt etwas nicht.

 


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