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macht sichtbar was in Ihnen steckt.

Grundregeln

für ein seriöses Erscheinungsbild

Frauen werden in unserer Gesellschaft sehr häufig als Objekt/Sexobjekt gesehen und entsprechend behandelt. Die gängige Werbung, beispielsweise, spiegelt das wider.
  • Wir sind selbst dafür verantwortlich, wie wir uns darstellen und wie mann oder frau uns begegnet.
  • Achte darauf, dass du weiblich, aber nicht sexy wirkst.
  • Die professionelle Rocklänge geht bis zum Knie ("Italienische Länge").
  • Stretch ist im Arbeitsleben unangebracht.
  • Keine durchsichtigen oder flatternde Stoffe im Beruf (Chiffon, Georgette, dünne Seide).
  • Kein klimpernder oder baumelnder Schmuck.
  • Kleide dich so, dass alles dort bleibt, wo es hingehört und nichts verrutscht oder runter fällt (Schmuck, Schulterpolster, Unterwäscheträger, Gürtel).
  • Kein Dekolleté mit Einblick.
  • Kein (geschlitzter) Rock mit Einblick (Test: setze dich in einen weichen, tiefen Sessel vor einem Spiegel).
  • Vorsicht bei Wickelblusen oder -kleidern, dass sie bei Bewegungen nicht aufspringen (bücken vor einem Spiegel).
  • Deine Unterwäsche darf weder zu sehen noch zu ahnen sein.

    • Keine Abdrücke der Slipränder am Po
    • Keine anliegenden Oberteile, die zeigen, wo der BH einschneidet
    • Kein Ausschnitt, der das Darunter hervorschauen lässt
  • Hosen müssen im Stehen locker fallen und dürfen niemals hauteng anliegen.
  • Zeige weder nackte Füße noch nackte Beine.
  • Wenn du seriös aussehen willst, darfst du an unbedeckter Haut nur die Hände und Arme bis allerhöchstens Mitte Oberarm (bei großer Hitze) zeigen, sowie Kopf und Hals.
  • Überlege, ob du dir nicht auch im Privatleben mehr Respekt und Achtung verschaffen solltest, indem du einen seriöseren Anblick bietest.

Ein Manager sagte einmal: "Wenn Mitarbeiter sich nicht die Zeit nehmen, etwas für ihr Aussehen zu tun, glaube ich ihnen auch nicht, dass sie sich die Zeit nehmen, die Arbeit für unser Unternehmen gut zu machen".

Die Art und Weise, wie du verpackst was du hast, hat wesentlichen Einfluss auf deinen Erfolg. 

Nur zwei Arten von Menschen können tragen, was sie wollen: die Superreichen, die sich und anderen nichts mehr beweisen müssen, und die Allerärmsten, die nichts zu verlieren haben.

In einem Experiment über die Verbindung von Kleidung und Status beschäftigte sich Monroe Lefkowitz mit der Bereitschaft von FußgängerInnen, es anderen FußgängerInnen gleichzutun, die bei Rot die Straße überquerten.
Wenn ein Fußgänger gut gekleidet war, folgten ihm viele, war er jedoch schlecht gekleidet, fühlte sich niemand versucht, die Straße ebenfalls zu überqueren.

Ein neueres Experiment wurde in den USA gemacht: Ein Schauspieler wurde angewiesen, im Hauptbahnhof einer Großstadt zu betteln. An verschiedenen Tagen kleidetet er sich unterschiedlich, erzählte aber immer die gleiche Geschichte: Er hatte seine Brieftasche verloren und wollte ein paar Dollar, um nach Hause zu kommen.

Als ordentlich und konservativ gekleideter Geschäftsmann brachte er an einem einzigen Tag 513 Dollar zusammen. Viele drängten ihm den doppelten Betrag auf, damit er sich noch einen Drink kaufen konnte, um sich von dem Schock zu erholen. In informeller, aber schicker Kleidung bekam er immerhin noch 150 Dollar, in schäbiger Kleidung jedoch schaffte er an einem ganzen Tag nur 10 Dollar.

Ein anderes Experiment: Eine kleine Münze wurde absichtlich in einer Telefonzelle liegen gelassen. Eine Frau ging auf die nächsten TelefonbenutzerInnen zu und fragte: "Ich glaube, ich habe hier vorhin ein bisschen Geld vergessen. Haben Sie es vielleicht gefunden?"

Die Hälfte der Zeit trug die Frau ein schickes Kleid sowie einen Mantel. Die andere Hälfte der Zeit hatte sie einen abgetragenen Rock und eine ausgewaschene Bluse an. Wahrscheinlich überrascht es dich nicht, dass die Frau, die die Münze am nötigsten gebraucht hätte, sie in den wenigsten Fällen bekam.

Die Kleidung hat nicht nur auf die anderen, sondern auch auf die TrägerInnen Einfluss. TherapeutInnen schlagen ihren PatientInnen manchmal vor, sich neu einzukleiden, um aus ihrem depressiven Tief herauszukommen. Wenn wir mit unserem Aussehen zufrieden sind, sind wir auch mit uns selbst zufrieden.

Folgendes bewies ein psychologischer Test:

Für ein gestelltes Bewerbungsgespräch mit StudentInnen wurden keine Richtlinien für die Kleidung vorgegeben, aber der Termin wurde so arrangiert, dass manche StudentInnen direkt von der Vorlesung kommen mussten, während andere noch Zeit hatten sich umzuziehen.

Am Ende jedes Gespräches wurden die StudentInnen gefragt, welchen Eindruck der Interviewer ihrer Meinung nach von ihnen gehabt hatte. Wie vorher gesehen hatten diejenigen mit der formellen Kleidung, die einem Bewerbungsgespräch angemessen ist, das bessere Gefühl.

Sie verlangten auch im Schnitt 300 Dollar mehr, als sie um ihre Gehaltsvorstellung gebeten wurden.

In den meisten Unternehmen müssen sich die MitarbeiterInnen an eine ungeschriebene, aber dennoch vorhandene Kleiderordnung halten, wenn sie Erfolg haben wollen.

Bei Frauen heißt das normalerweise kurze Haare, schlichte, elegante Kleidung und dezentes Make-up. Die Vampmasche ist out.

Der Ausspruch eines Personalchefs: "Eine Frau, die sexy aussieht, bekommt natürlich ein längeres Bewerbungsgespräch, aber den Job kriegt sie nicht."

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